Level 050: TIE Fighter

Hossa – Game Not Over ist bereits 50 reguläre Levels alt! Der perfekte Anlass also, mal das nachweislich beste Star-Wars-Spiel aller Zeiten zu besprechen: das 1994er „TIE FIGHTER“!

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16 Gedanken zu „Level 050: TIE Fighter

  1. Zu diesem Level melde ich mich auch mal wieder zu Wort, nein… ich MUSS mich melden. Schließlich gehört dieses Spiel zu der erlauchten Liste an Spiele, die mein Spieler-Dasein maßgeblich geprägt haben. Hast du mich vermisst? 😉

    Erstmal herzlichen Glückwunsch zum 50. Level. Dass Du mal so high-levelig wirst hättest du sicherlich nie erwartet, als du damit angefangen hast, oder? Ich freue mich auf jeden Fall, dass neuerdings jetzt die Hardware (Spielepackung, Beilagen etc.) auf einem Screenshot mit abbildest. So war es mir möglich die CD „Making Magic“ zu sehen. War diese CD tatsächlich mit dabei? Was war denn so darauf (solltest es erwähnt haben, dann habe ich es wohl überhört, als ich in diesem Moment nur kurz mal an das Cockpit eines Ti-Defenders dachte)? Ich hatte leider seinerseits die Disketten-Version und musste so auf so manches verzichten.

    Nicht verzichten musste ich allerdings auf einen Kauf eines neuen Joysticks mit einem kürzeren Hebel. Die ständig auf Anschlag durchgeführten wilden und ruckartigen Bewegungsverrenkungen waren einfach nichts für meinen damaligen Flightstick. So musste ich gleich zweimal mein Taschengeld zusammen kratzen.

    Vielleicht lag es auch an mein relativ junges Alter von 16 Jahren, aber ich empfand X-Wing nie als sonderlich schwer oder unspielbar. Aus heutiger Sicht hat sich sicherlich so einiges an dem Missionsdesign geändert, doch waren die Ansprüche dahingehend damals zumindest bei mir noch nicht so hoch. Dass ich später Tie-Fighter allerdings als deutlich besser empfand, bestätigt dann aber wieder deine Aussage. Es war das rundere Spiel und mit Sicht von der imperialen Seite das signifikant interessantere. Als Jugendlicher, der dank der Pubertät mehr auf der bösen Seite der Macht steht als auf der Guten, empfand ich es als Klasse, dass man die „Bösen“ spielen konnte. Vermutlich war dies für mich das erste Mal in einem Computerspiel. Oder fällt dir ein Spiel ein, das früher erschien, in dem man hauptsächlich den Bösen spielt?

    Was für mich so in Erinnerung blieb sind die Gefühle der Erkenntnis, wenn ich das eben Geschehene in den Kanon der Filme einordnen konnte und Verstand was ich gerade bedeutendes FÜR die imperiale Marine getan habe. Unbezahlbar!

    Freue mich schon auf die nächste Folge. Weiter so!

    PS: Meine Kinder hören dich inzwischen auch sehr regelmäßig und mit Freuden. Und das obwohl sie die meisten Spiele gar nicht kennen oder höchstens nur einen Nachfolger. Allerdings stellen sie die Abspielgeschwindigkeit auf 0.8 😀

    1. 😀

      50: Jaaaa, ist schon irgendwie komisch/ein schönes Gefühl. Egal. Genug gefeiert! Bin schon mittendrin in 51 & 52. 🙂

      Inhalte: Ja, der Vorschlag kam hier mal in den Kommentaren, und ich finde ihn auch sehr vernünftig. Werde ich ab sofort immer machen, wenn ich noch eine vorzeigbare Packung habe. Und auch retroaktiv in ältere Galerien einpflegen, peu à peu.

      Making Magic: Ja, die lag bei – es wies sogar ein entsprechender Kleber rechts oben auf der Packung darauf hin. Hier gut zu sehen: https://i1.wp.com/gamenotover.de/wp-content/uploads/2020/02/Packungsinhalt.jpg. Die wurde später noch weiteren Spielen von LucasArts beigelegt, unter anderem „Yoda Stories“. Der Inhalt besteht in erster Linie aus diversem behind-the-scenes-Kram: Videos, Bilder, Animationen.

      Joysticktod: Haha, ja, das kenne ich noch zu gut! Ich hatte ganz am Anfang einen „Quickshot PC-Pack“, den ich mit „Strike Commander“ und „X-Wing“ sehr schnell gekillt habe.

      Den Bösen spielen: Nun, eines der frühesten Beispiele ist sicherlich das 1990er „Gargoyle’s Quest“, in dem man ja de facto auch einen Bösen spielt. Hier, zum Nachhören: http://gamenotover.de/2017/11/19/level-006-gargoyles-quest/

      Kinder: Ahhhh, das ist super. Vielen Dank! Und beste Grüße an die Bande! 😀

      1. Der Kommentar kam von mir 😛

        Gargoyles Quest ging an mir vorbei, weil meine erste Konsole die XBox360 war. Die ganzen Mega Drives, Snes und Neo Geo Games kamen erst später durch Emulatoren. Daher glaube ich, dass es zumindest mein erstes Böse-Spiel war.

        Mal ganz im ernst…. also…. hmmm….. wie sag ich das? …. Wer hat schon Yoda Stories gekauft?!? Ich kaufte so gut wie jedes LucasArts und LucasFilm Spiel und hatte wohl das Pech jeweils eine Version erwischt zu haben, in der die Making Magic CD nicht dabei war. Es waren auch fast immer die Disketten Versionen. Rebel Assault hatte es auf jeden Fall dann schon nicht mehr und die Talky Version von DOTT hatte ich erst nachträglich in einer Compilation gekauft (vorher die Disketten Version), wo diese CD natürlich dann auch nicht drin war.

        LÖL, meine Kindern feiern gerade, dass sie gegrüßt wurden.

        1. Kommentar: Argh! Sorry! Ich konnte den nicht mehr zuordnen, aber der Inhalt war noch im Hirn gespeichert. 😀

          Gargoyle: Nachholen ist leider oberste Bürgerpflicht. Hat schon die Kanzlerin gesagt.

          Yoda Stories: Also… ich habe da von diesem einen Typen gehört. Aber ich glaube nicht, dass der wirklich existiert.
          Nee, LucasArts hat die Disc in Richtung Ende der 90er wohl so ziemlich jedem auch nur am Rande etwas mit Star Wars zu tun habenden Spiel beigelegt. Aber wohl eben nur den CD-Spielen… 🙂

  2. Glückwunsch zur fünfzigsten Episode!

    (Und was höre ich? Du bist offenbar Fan der Thrawn-Trilogie von Timothy Zahn! Die fand ich auch super. Doch dann hat Disney die Triologie aus dem Kanon gestrichen und zu Star Wars Legends erklärt. 🙁 Die Thrawn-Trilogie und der Großadmiral sind der Stoff, den ich gerne im Kino als neue Star Wars Triologie gesehen hätte … und nicht die Erste Ordnung, Kylo Ren und die Ritter von Ren.)

    1. Ja, da gibt es etliche andere Star Wars Stories, die deutlich besser gewesen wären. Selbst bei Spielen hätten die sich bedienen können, z.B. bei Kotor oder Jedi Knight.

      1. Mal ganz zu schweigen von „Indiana Jones and the Fate of Atlantis“ anstelle von Kristallaliens und Anti-Atombomben-Kühlschränken…

        @Jochen: Vielen herzlichen Dank! Auf zu den nächsten 50! \o/

        Ja, die Thrawn-Romane waren gut! Ich hatte kurz zuvor die offizielle Verromanisierung von Star Wars aus den Händen von Alan Dean Foster gelesen, die auf den Skribbles von George Lucas basierte. Dieses schreckliche, schreckliche Buch. Ich glaube, danach habe ich begonnen, Star Wars nicht mehr zu mögen… 😉
        Zahns Werke sind jetzt nicht gerade Kandidaten für den Literaturnobelpreis, aber boten gerade damals doch ein DEUTLICH höheres Niveau.

  3. Habe die ganze Folge gestern am ersten Tag gehört, da im Xing- oder LinkedIn-Newsletter erwähnt. Dauerte ziemlich lange, war aber interessant. Damals 1993 habe ich mir X-Wing vom Taschengeld gekauft oder zum Geburtstag schenken lassen, und ja, es war schwer. Bevor in der Power Play die Guides erschienen, kam ich in jeder Kampagne höchstens bis zur fünften Mission.
    Gespielt habe ich es auf Vaters 386DX, unserem ersten Computer, der natürlich keine Soundkarte hatte, also war das Spiel die ganze Zeit stumm, denn der PC-Piepser wurde nicht unterstützt! Ein Star-Wars-Spiel ohne legendäre Musik und Töne…
    Wie gesagt, es war schwer, aber als ich dann später Profi war, habe ich in einer Mission schon mal neben den eigentlichen Missionszielen noch einen Sternenzerstörer erledigt, nachdem ich vorher alle Wellen Tie Advanced abgeschossen habe, die er mir entgegen geworfen hat. Ich habe auch beide Missionsdisks gekauft, bei der ersten habe ich nach einmal durchspielen leider eine Diskette mit Norton Commander beim Backuppen aus versehen gelöscht, und unter MS-DOS 5.01 gab es Undelete noch nicht…Was für ein Drama. Ich bin extra über den Hügel das andere Tal zu der Thali AG geradelt, aber die konnten mir auch nicht helfen, und „B-Wing“ funktionierte nicht richtig, wenn man die erste Mission Disk nicht installierte.
    Später habe ich auch XvT vom Taschengeld gekauft und offline recht viel gespielt, später dann auch X-Wing-Alliance durchgespielt. Tie Fighter habe ich erst vor ein paar Jahren zusammen mit allem aus dem Universum für GOG/Steam gekauft und ein paar Missionen gespielt, mein Sidewinder 3D Pro von Microsoft habe ich noch!

    1. Moinsen!

      Jaaa, zwischendrin muss auch immer wieder mal eine etwas längere Folge sein. Klappt aber bei einem so dankbaren Thema wie diesem hier. Die nächsten paar Episoden werden dann wieder kürzer sein. 🙂

      Star Wars ohne Soundkarte! Das ist hardcore! Das ist ja wie… wie… wie Star Wars ohne Musik! Das geht doch nicht!

      Undelete: Argh, das klingt in der Tat traumatisch. Wenigstens war’s nach dem Durchspielen, und nicht mittendrin.

      Fröhliche Grüße!
      Paul

  4. Hey, eine super Folge!

    Es ist doch immer wieder schön, wenn man so viele Jahre nachdem man ein Spiel selber gespielt hat anfängt, sich mit diesem auch gedanklich zu beschäftigen. Immerhin trägt man ja bis dahin ja „nur“ seine eigenen (teilweise verklärten) Kindheits/Jugenderinnerungen mit sich herum … Obwohl mir Tie Fighter auch schon damals einfach besser gefallen hat (den Bösen spielen …) war mir der Unterschied zu X-Wing damals nicht so bewusst. Vielleicht war man auch einfach nicht so anspruchsvoll? Man hat irgendwie einfach drauf los gezockt und hatte Freude an dem was man hatte – und das war auch ganz gut so!

    Alles Gute zur 50! Gerne weiter so!

    Tobi von den Retroboys

    PS: Ich habe die Folge zum Anlass genommen und habe meine Tie Fighter Box mal wieder rausgekramt. Die „Making Magic“ CD lag meiner Box nicht bei, ich besitze sie aber trotzdem. Yodas Stories hab ich nie gehabt. Ob sie vielleicht der „Star Wars Collection“ beilag? Die hatte ich zumindest. Das war eine Box mit X-Wing, Rebel Aussault und dem „Star Wars Screen Entertainment“, einer – wenn ich mich recht erinnere – Sammlung verschiedener Windows Bildschirmschoner …

    1. Vielen herzlichen Dank! \o/

      Was Making Magic angeht: Hm, komisch. Das muss dann wohl wirklich ab Punkt X passiert sein – dann wurde wohl wirklich jedem CD-Produkt von LucasArts einfach diese Scheibe mit beigelegt.

      Fröhliche Grüße!
      Paul

  5. Hallo, Glueckwunsch zur 50ten Folge! Und auch mal ein Grund hier was zu tippern.

    Und zwar wegen der Geschichte, russischer Superhacker hat das Spiel gecrackt,Ich bezweifle dies. Warum? Weil es damals selbt in 5 Minuten nicht „wirklich“ gecrackt, aber den Kopierschutz, welcher eine Passwortabfrage ist, umgangen habe.

    Habe damals die Disketten Version von einem Lokalen SoftwareVerleih (so eine Club Sache) geliehen und dann ein paar mal gestartet um ne kleine Liste von der Passwortabfrage zu haben, damit ich es auch weiterspeilen kann wenn ich es wieder,samt Anleitung, zurueckgebe.

    Allerdings hat mein schusseliges Ich damals die Liste am naechsten Tag vebummelt …..aber wollte trotzdem weiterspielen. ich wusste noch das ein gesuchtes Wort in der Abfrage Palpatine war. Also die TieFighter exe mit hexeditor geoffnet und danach gesucht…und voila, da stand es und all die anderen in Plain text.

    Einfach alle Woerter geloescht, und noch den Instruktionstext (Bitte geben sie blabla) etwas geandert. Jetz kam beim Spielstart nur der Text:“Cracked by Fireball, Press Enter“. Diese exe wurde sehr beliebt im Freundeskreis.

  6. „(…) der R2 flötet einem von Hinten rechts etwas Techno-Bi-Ba-Bub in’s Ohr (…)“

    Herrlich! Danke für diesen tollen Podcast. Deine Formulierungen sind besser denn je, ich liege am Boden.

    Mir hat X-Wing Alliance mit 3D Karte später besser gefallen. Aber das allerbeste war dann später Rogue Squadron 2: Rogue Leader auf dem Gamecube. Dieses „realistische“ Simulationsgedöns der älteren Titel habe ich nie so richtig verstanden. Da leidet die Action doch sehr, und Star Wars ist für mich eben Action und nicht Realismus. Keine Ahnung was das sollte, warum man für ein Star Wars Spiel das gesamte Keyboard belegen musste wie bei einem Flugsimulator.

    1. Vielen herzlichen Dank! 😀

      Ja, Rogue Squadron war echt super. Ich hatte auch meine Sehr große Freude mit den (leider ziemlich limitierten) Flugszenen im neuen Battlefront. Aber im Vergleich waren mir die Simulationen doch immer lieber. Ist doch geil, dass einem diese Spiele die Möglichkeit boten, das aus den Filmen bekannte Action-Pew-Pew um eine halbwegs realistische Perspektive zu erweitern. Dadurch wusste man erst die Schwerstarbeit zu schätzen, die das Fliegen dieser Maschinen bedeutete… 🙂

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